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Das Gehöft des Künstlers Antanas Žmuidzinavičius

Monumente

Dieser Ort ist der Geburtsort des Künstlers und Kulturschaffenden Antanas Žmuidzinavičius (1876–1966). Das Gehöft selbst, bestehend aus Wohnhaus, Scheune und Stall, wurde 1938 abgerissen. Die Gebäude waren aus Holz und mit Stroh gedeckt. Antanas Žmuidzinavičius zählt zu den bekanntesten litauischen Kultur- und Persönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts. Ab 1899 studierte er Malerei in Warschau, von 1905 bis 1906 an privaten Akademien in Paris. 1908 vertiefte er seine Kenntnisse in München und 1912 in Hamburg. Von 1926 bis 1940 lehrte er Zeichnen an der Kunstschule in Kaunas. Insgesamt schuf er rund 2000 Gemälde. Er war einer der Organisatoren der ersten litauischen Kunstausstellung im Jahr 1907. Von 1917 bis 1918 wirkte er an der Auswahl der Farben der Nationalflagge mit. Von 1929 bis 1934 war er Vorsitzender des Vorstands des Schützenverbandes. Von 1941 bis 1951 lehrte er am Institut für Angewandte Kunst in Kaunas. Er trug Volkskunstsammlungen und Dokumente zur litauischen Kunst zusammen. Auf Grundlage seiner umfangreichen Sammlung wurde 1965 in Kaunas das Museum für Werke und Sammlungen von A. Žmuidzinavičius gegründet. 1961 veröffentlichte er seine Memoiren unter dem Titel „Palette und Leben“. Er wurde auf dem Friedhof Kaunas-Petrašiūnai beigesetzt.

Informationen aus dem Register der Kulturgüter https://kvr.kpd.lt/ eindeutiger Objektcode 12162

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